17K GmbH
2024
Interaktive Exponate schaffen Awareness für mit Behinderung.
17K GmbH
2024
Für das Dialoghaus Hamburg haben wir 10 interaktive Exponate end-to-end konzipiert, gestaltet, entwickelt und vor Ort installiert – mein Schwerpunkt lag dabei auf UX Design, Web-Development, Accessibility, Hardwareauswahl und Projektorganisation.
Vanessa Kammerbauer
Stefan Kraiss
Dominik Herrmann
Innoklusio ist eine Wanderausstellung des Dialoghauses Hamburg, die Besuchergruppen auf spielerische Weise für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen sensibilisiert. Sie besteht aus zehn interaktiven Gruppen-Exponaten, Check-In/Out und einer Online-Plattform für zusätzliche Informationen und persönliche Auswertungen.
Für die Entwicklung (neun von elf Exponaten und der Online Plattform), Hardware-Zusammenstellung, Einrichtung vor Ort und die Entwicklung einer adaptiven Audio-Description war ich hauptverantwortlich, meine Kollegen Vanessa, Stefan und Daniel für Gestaltung und Unterstützung in der Programmierung.
Das Ziel war es, eine barrierefreie Ausstellung zu schaffen, die Diskussionen und Reflexionen innerhalb der Besuchergruppen anregt.
Die Ausstellung ist barrierefrei gestaltet, insbesondere für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung, sowie Menschen mit Rollstuhl. Ein eigens entwickeltes VoiceOver-System macht die interaktiven Stationen zugänglich. Um gewohnte Pattern beizubehalten, ist das System an die Funktionsweise von iOS/iPadOS angelehnt:
Tippen liest den Text vor, Doppeltippen wählt eine Funktion aus, Swipen nach links und rechts navigiert zwischen den Elementen.
Um sehende Besucher nicht zu beeinträchtigen, wurde das VoiceOver auf den unteren Bildschirmrand reduziert und durch eine fühlbare Displayfolie ergänzt. Die Sprachdateien werden offline durch ein Python-Skript und Google Text-to-Speech (gTTS) generiert, um eine hochwertige Aussprache zu gewährleisten. Jede Station hat eine eigene, adaptiv angepasste Audio-Description, die auch bei Geräten ohne Touchscreen automatisch den Inhalt vorliest.
Ein interaktives Gruppenspiel regt zur Diskussion über Sprache und Inklusion an. Das 4-Player-Buzzer-Spiel fordert die Spieler dazu auf, politisch unkorrekte oder verletzende Worte zu erkennen. Jeder Spieler hat eine eigene Farbe, die bei einer korrekten Erkennung aufleuchtet. Dieses Exponat sensibilisiert für die Wirkung von Sprache und fördert das Bewusstsein für respektvollen Umgang.


Ein weiteres Highlight der Ausstellung ist die Onlineplattform, die Besucher nach ihrem Besuch nutzen können. Während der Ausstellung beantworten die Teilnehmer an der abschließenden Station fünf Fragen zur Inklusion in ihrem Arbeits- und Lebensumfeld. Diese Antworten werden anschließend ausgewertet und können über die Plattform als PDF heruntergeladen werden.


Ein anderes Exponat dient dazu, in der Gruppe ein Ritual für ihren Berufsalltag zu generieren, das zum Abschluss ebenfalls online abrufbar ist. Die technische Basis bildet eine MySQL-Datenbank, die die Daten über eine API in Electron speichert und durch ein PHP-Skript für die Plattform aufbereitet.
Ich bin nicht nur Designer und Developer, sondern auch …
Fotograf: Eine meiner großen Leidenschaften liegt darin, die Welt zu beobachten und die Momente einzufangen, die sonst niemand wahrnimmt. Fotografie schärft ebenso meinen ästhetischen Blick als Gestalter.
Kino-Liebhaber: Ich genieße es, Filme zu sehen und mich in die Geschichten und Charaktere zu vertiefen. Kino inspiriert mich und erweitert meinen Horizont.
Hobbykoch und -Bäcker: Mit Leidenschaft tobe ich mich in der Küche aus und bringe die Ergebnisse auch ab und zu mit ins Büro (nur die Unbewaffneten).
Film- und Musik-Liebhaber: Arthouse, Horror, Sneak-Preview, Filmfestivals, dort findet man mich. Genau wie auf Rock und Electronic-Konzerten.
Teamplayer: Ich arbeite gut mit den schrägsten Vögeln zusammen …
Schräger Vogel: … denn leicht schräg bin ich selbst, wie es sich für einen kreativen Kopf gehört.